Geschichten aus der Paulusschule
Wir wollen immer neueste Nachrichten aus unserer Schule schreiben.
Wir, das sind die Kinder der 5. Klasse der neu gegründeten Paulus - Schule in Königswartha. Das ist eine evangelische Mittelschule. Geschrieben werden die Geschichten von den Schülern der Klasse. Aufgearbeitet und zusammengestellt werden sie von der Schülerredaktion (Chefredakteur: Lars Krüger, stellv. Chefredakteur: Sophie Hohlfeld). Der Direktor unserer Schule, Dr. Ralf Hickethier, schaut auch noch einmal darüber und verbessert Fehler, aber der Text ist von uns.
Grundreinigung in der Paulus-Schule
Am 10., 11., und 12. Februar trafen sich einige Eltern und Schüler, um eine Grundreinigung
durchzuführen. Obwohl es leider zu wenige Helfer waren, hatten wir schell das Ziel erreicht
und sogar Spaß dabei.
Die Paulus- Schüler möchten sich ganz herzlich bei Familie Schulze, Frau Grubert und Marcel,
Frau Richter, Herrn Pruski, Frau Kunze und Frau Schuster bedanken.
Für unseren geplanten Frühjahrsputz am 10.04.10 um 10 Uhr wünschen wir uns
ein paar mehr Freiwillige.
Fasching bei Lohsa
Am letzten Schultag vor den Halbjahresferien gab es nicht nur Zeugnisse, sondern auch eine
coole Faschingsparty in der Mittelschule Lohsa mit Stationen, wo wir richtig viel Spaß hatten.
Es war eine der schönsten Partys, die wir bisher in der Schule erlebt haben. Die Paulus- Schüler
und -Schülerinnen möchten sich noch einmal ganz herzlich bei den Lehrern, Lehrerinnen und
Schülern der Lohsaer Schule bedanken.
Stehen? Aber ja!
Pfarrer Kecke hat ein Stehpult als Spende für die Paulus-Schule bekommen.
Es ist für Kinder gedacht, die nicht immer sitzen können. Man kann sich dann an das Pult stellen
und dort weiter arbeiten. Am Anfang wollten alle auf einmal an dem Pult stehen. Das war aber
nicht möglich. Jetzt geht es nun der Reihe nach.
Geschafft!
Am Freitag, dem 4.12.2009, hatten wir in der Paulus-Schule einen Tag der offenen Tür. Es gab Kaffee und Kuchen und jeder, der wollte, konnte sich in der Schule umsehen. Aber der Höhepunkt war unser Musical von Nobert Binder. Unsere Anstrengungen hatten sich gelohnt. Es kamen viel mehr Besucher, als wir erwartet hatten, und der Beifall war riesig. Viele Gäste haben hinterher noch ein Würstchen gegessen und alle lobten uns. Wir waren froh, dass alles gut gegangen war.
PS: Am 27.01.2010 gibt es für Interessenten noch einmal eine Gelegenheit, bei uns herein zu schnuppern.
Wir beginnen um 9.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Wer sicher gehen will, dass er etwas abkriegt,
bitte vorher in der Schule anmelden
(Tel. 035931-299503).
Die Lose waren der Hit!
Am Tag danach, dem 5.12.09, versammelte sich die ganze Klasse auf dem Weihnachtsmarkt, um dort Weihnachtssterne, Waffeln, Getränke und Lose zu verkaufen. Die Lose waren der Hit! Ein paar Kinder machten auch Werbung, um Besucher anzulocken. Und es hat geklappt: Fast alle Preise von den Losen konnten wir ausgeben. Herzlichen Dank an die Eltern, ohne die wir das Ganze nicht geschafft hätten.
Sophie Hohlfeld, Schulreadaktion
Die ersten Geschichten handelten von unserer Klassenfahrt in Kollm am Quitzdorfer See:
Das Geländespiel
Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, in Sklaven und Fänger. Die Sklaven mussten zum Paulus gelangen, damit sie den Mut bekamen, zu ihrem Sklavenhalter zurück zu gehen, der inzwischen Christ geworden war. Die Fänger, die "Herolde", sollten das um jeden Preis verhindern. Auf dem Weg dorthin mussten wir eine Geheimschrift entziffern und mit dem Kompass unseren Weg finden. Die Sklaven hatten den Vorteil, dass das schnellste Mädchen in ihrer Gruppe war. Außerdem waren clevere Jungs dabei, die fünf Fänger ausgetrickst haben. Dadurch haben die Sklaven ihr Ziel erreicht. Aber es hat allen Spaß gemacht.

Der blutige Kopf
Als wir von dem Geländespiel zurückgehen wollten, da war es passiert. Lea Sophie hat sich an einem Baumstamm gestoßen und ist umgefallen. Dabei hat sie sich eine Platzwunde zugefügt. Zum Glück war ein anderes Mädchen schnell zur Stelle und hat die Wunde verbunden. Dr. Hickethier wurde herbeigerufen und zeigte sich auch sehr besorgt. Als wir alle am Bus waren und es nach Hause gehen sollte, lösten die beiden Mädels den Spaß auf. Lea Sophie hat sich nicht verletzt, sondern wollte allen nur einen Schrecken einjagen. Pfarrer Kecke hat viele Fotos gemacht und war natürlich auch erleichtert, dass die Wunde keine echte war.

Das Fußballspiel
Viel Spaß hatten wir bei einem Fußballspiel. Es wurden zwei gemischte Mannschaften aus Schülern und Erwachsenen gebildet und los ging es. Dass es immer stärker regnete, störte bald keinen mehr, denn beide Mannschaften wollten gewinnen. Das Spiel endete schließlich 7:7 und alle gaben sich vollkommen nass aber zufrieden die Hand. Am Abend machten wir noch eine Nachtwanderung. Zum Glück hatten wir Taschenlampen dabei, denn wir gingen zu einer Familiengruft. Das fanden einige schon etwas gruselig und waren froh wieder in der Jugendherberge zu sein.
Das Glück und die Angst
Wir hatten Lagerfeuer und dort haben wir über Glück und Trauer gesprochen. Jedes Kind, das wollte, konnte etwas erzählen. Erstaunlicher Weise haben alle zugehört, was ganz selten bei uns klappt. Aber wir entwickeln uns, keine Angst. Es wurde über die Geburt der Geschwister geredet, aber auch über tiefe Trauer, wenn jemand aus der Familie gestorben ist. Es war ein schöner, nachdenklicher Abend am warmen Feuer. Danach sind wir alle ins Bett gegangen.
Unser Musical
Wir Paulusschüler haben jeden Mittwochnachmittag Musical. Es macht allen sehr viel Spaß,
da wir ein Stück proben, das wir am 4. Dezember zum Tag der Offenen Tür aufführen wollen.
Die Premiere ist um 17.00 Uhr in der Turnhalle der Schule. Das Stück heißt: »Alarm in Köwa«.
Der Leiter ist Norbert Binder. Er hat das Stück auch geschrieben. Es wird getanzt und viel gesungen,
dazwischen auch was erzählt. Bei unserer Klassenfahrt haben wir intensiv zweieinhalb Tage geprobt.
Anne hat so schön gesungen, dass mache Gänsehaut bekamen. Das Singen hat uns viel Spaß gemacht,
manchmal wurden wir aber übermütig, dann musste Herr Binder ein strenges Wort sagen.
Vom Inhalt wird aber noch nichts verraten, da es eine Überraschung für die Eltern und Gäste werden
soll. Wir freuen uns. Kommen Sie?
In den ganzen drei Tagen hatten wir riesigen Spaß, den uns auch das Wetter nicht verderben konnte.


